AHK 07 Nabelschnur Trichrom
- Kurs
- Zellbiologie II, SB Herz-Kreislauf
- Histokasten
- UK Aachen
- Beschreibung
- Die Nabelschnur (lat.: Funiculus umbilicalis) besteht typischerweise aus gallertigem Bindegewebe mit feinen Kollagenfasern und ist reich an Hyaluronan und Wasser. Dadurch finden sich im histologischen Präparat viele Räume. Durch den gallertigen Charakter der Bindegewebsmatrix, ist die Nabelschnur kaum komprimierbar und dennoch sehr flexibel. Das Nabelschnurgewebe ist arm an Zellen. Die Nabelschnur wird an der Oberfläche mit Amnionepithel ausgekleidet und führt zur Versorgung des Fetus drei Gefäße, eine Vene (Vena umbilicalis) und zwei Arterien (Arteriae umbilicales). Im histologischen Präparat ist das Lumen der Arterien durch Verkürzung der glatten Muskulatur in den Gefäßwänden verengt. Dieser Zustand entspricht nicht dem physiologischen Zustand.